August 24, 2017

Gewaltig verknallt! – Fortbildung zur Prävention von Gewalt in sozialen Beziehungen von Jugendlichen 2017

Gewalt in sozialen Beziehungen (insbesondere Paarbeziehungen) ist weltweit ein bedeutendes Problem mit schwerwiegenden sozialen und gesundheitlichen Folgen.

Pädagogische Fachkräfte werden in der Fortbildung befähigt, Workshops mit Jugendlichen zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltprävention durchzuführen. Wir bieten den Fachkräften in dieser Fortbildung Bausteine zu verschiedenen miteinander verknüpften Themenkomplexen, die für Jugendliche eine hohe Relevanz haben. Die Bausteine sind je nach konkretem Bedarf der Gruppe verschieden kombinierbar.

Unter anderem werden Methoden und Kenntnisse zu folgenden Inhalten in der Fortbildung vermittelt:

  • Gewalt in sozialen Beziehungen/ geschlechtsbezogene Gewalt
  • Geschlechterrollen und -stereotype im Kontext von Paarbeziehungen von Jugendlichen
  • Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein

Die Teilnehmenden erhalten Lehrmaterialien, die in dem EU-Projekt “GEAR against IPV – Gender Equality Awareness Raising against Intimate Partner Violence” entwickelt wurden, eine Broschüre zur Mobbingprävention (“Hört zu! Was Kinder uns über Mobbing und Wohlbefinden in der Schule mitgeteilt haben”) und weitere Arbeitsmaterialien.

Die Fortbildung ist kostenfrei.

Die Anerkennung als Fortbildung für Lehrkräfte wurde bei der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg beantragt.

 

Fortbildungstermine: Freitag, 17.11.17 (11 – 18 Uhr) und Samstag, 18.11.17 (10 – 13 Uhr)

Veranstaltungsort: Haus der Jugend, Jugendherberge Potsdam, Schulstraße 9, 14482 Potsdam

Anmeldung: Christine Körner, Elfriede Steffan; E-Mail: tagung@spi-research.de

Rückfragen beantworten wir Ihnen gern unter: 030 / 252 16 19.

Download: Flyer Gewaltig Verknallt 2017Anmeldeformular

 

Juli 11, 2017

Bestandsaufnahme der Angebote der Gesundheitsämter in Deutschland für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (2017 – 2018)

Das Bundesministerium für Gesundheit fördert eine Bestandsaufnahme der Untersuchungs- und Beratungsangebote für Prostituierte der Gesundheitsämter in Deutschland für das Jahr 2016 durch die SPI Forschung gGmbH (Projektlaufzeit: 1. Mai 2017 – 31. Mai 2018). Das Projekt wird in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) durchgeführt.

Für weitere Informationen siehe Studien & Evaluationen.

März 28, 2017

yMIND bei Armut und Gesundheit 2017

Am 16. und 17. März 2017 hat SPI Forschung das neue EU-Projekt yMIND im Rahmen des diesjährigen Public Health-Kongresses in Berlin vorgestellt. Das Projekt mit  dem deutschen Arbeitstitel  Andere verstehen, Vielfalt respektieren und der Zielsetzung: Raus aus der Schublade! war mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten. Die auch am Stand präsentierten Produkte des Vorprojekts  zur Prävention von Mobbing an Schulen mit partizipativen Ansätzen mit Kindern und Jugendlichen haben großes Interesse geweckt (siehe unten) . Zahlreiche Kontakte mit unterschiedlichen Prävention-Akteuren wurden geknüpft mit Aussicht auf Zusammenerbeit im Rahmen von yMIND.

Download yMIND_Rollup

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Januar 11, 2017

Youth Migrants’/Minorities’ Inclusion, Non-violence, Diversity Education: Youth MIND Education (yMIND)

Projekt Nr: 580232-EPP-1-2016-1-DE-EPPKA3-IPI-SOC-IN

yMIND ist ein Kooperationsprojekt der SPI Forschung mit vier weiteren EU-Ländern, gefördert durch das Erasmus + Programm der EU (Initiatives for policy innovation – Social inclusion through education, training and youth – EACEA 05/2016)  und einer Laufzeit von 24 Monaten (Dezember 2016 – November 2018)

Für weitere Informationen siehe Modellprojekte.

November 1, 2016

Handreichung „Ideen für ein Mobbing-freies Klassenzimmer“ erschienen

handtDie vorliegende Handreichung „Ideen für ein Mobbing-freies Klassenzimmer“  ist als Begleitmaterial zur Borschüre HÖRT ZU! (siehe unten) konzipiert, das sich an   Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte wendet. Die Handreichung beinhaltet sowohl Hintergrundinformationen zu den Ursachen von Mobbing an Schulen als auch interaktive Einzelübungen zur Prävention von und Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing. Mit dieser Praxissammlung möchten wir für das Thema sensibilisieren, Engagement und Kompetenzen stärken und Partner*innen für die Weiterentwicklung wirksamer Ansätze in Prävention und Bewältigung von Mobbing in der Schule gewinnen. Durch unseren Ansatz zeigen wir, wie Kinder und Jugendliche auf allen Ebenen der Mobbingprävention wichtige und gleichwertige Partner sind.

 

Oktober 18, 2016

Broschüre „HÖRT ZU! Was Kinder uns über Mobbing und Wohlbefinden in der Schule mitgeteilt haben“ und Flyer „Mein Kind und Mobbing – könnte da was sein?“ erschienen

hör zuDie Broschüre wurden im Rahmen des EU-Projekts „Früherkennung und Prävention von Mobbing in Schulen“ (EU Daphne Programm, 2014-2016) unter aktiver Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Ihren Kern bildet die Perspektive der Kinder: ihre Definition von und Erfahrung mit Mobbing und Wohlbefinden in der Schule, ihre Ideen, Lösungsansätze und Unterstützungswünsche. In den sieben Projektpartnerländern wurden 34 Workshops in 16 Grund- und weiterführenden Schulen durchgeführt. Insgesamt haben sich 514 Schüler*innen im Alter von 7-18 Jahren am kreativen Gestaltungsprozess beteiligt. Sie erzählten ähnliche Geschichten zu ihrem Verständnis von Mobbing und auch die geschilderten Probleme in der Schule wiesen große Gemeinsamkeiten auf. Wir haben versucht, die Sichtweise der Kinder und Jugendlichen zu übernehmen, um ihren Gefühlen, Problemen und Erwartungen Ausdruck zu verleihen.

Der ebenfalls im Rahmen des  EU-Projekts „Früherkennung und Prävention von Mobbing in Schulen“  entwickelte Flyer „Mein Kind und Mobbing – könnte da was sein?“ wendet sich gezielt an Eltern als dritte Zielgruppe des Mobbing-Präventionsprogramms. Er informiert über Anzeichen von Mobbing und Gewalt bei Kindern und zeigt angemessene Handlungsmöglichkeiten im Fall von Mobbing auf.

In Berlin und Brandenburg führt SPI Forschung gGmbH das Projekt gemeinsam mit dem Träger der Kinder- und Jugendhilfe Grenzläufer e.V. durch. Die Partnerschulen des Projekts sind: Löcknitz-Grundschule, Berlin, Judith-Kerr Grundschule, Berlin, Europaschule Oberschule Johann Gottfried Herder, Königs Wusterhausen und Oberschule Dr. Hans Bredow, Königs Wusterhausen.

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Dezember 1, 2015

Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes „Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“ (2011-2015)

Unbenannt2Über fünf Jahre hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Bundesmodellprojekt „Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“ gefördert, um die Unterstützungsbedarfe von Frauen und Männern, die aus der Prostitution aussteigen wollen, genauer in Erfahrung zu bringen. In drei Projekten an vier Modellstandorten in Deutschland wurden dazu mögliche Unterstützungsmaßnahmen im Hinblick auf psychosoziale Stabilisierung und eine berufliche Qualifizierung sowie für ein sinnvolles Netz an Maßnahmen erprobt.

SPI Forschung gGmbH in Berlin und das Sozialwissenschaftliche FrauenForschungs-
Institut Freiburg (SoFFI F.) haben die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts gemeinsam durchgeführt (Laufzeit: 01.11.2011 bis 31.05.2015).

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung beinhalten Erkenntnisse zu Lebens- und Arbeitsbedingungen von Prostituierten und zu den Unterstützungs-
faktoren beim Ausstieg aus der Prostitution.

Die Kurzfassung des Abschlussberichtes liegt nun vor und kann hier herunterge-
laden werden:

Studie Kurzfassung (deutsch)

Studie Kurzfassung (englisch)

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November 10, 2014

Prostitution in Deutschland / Prostitution in Germany